Die Koronare Herzkrankheit (KHK) ist eine Durchblutungsstörung des Herzmuskels aufgrund verengter Herzkranzgefäße. Wenn der Herzmuskel nicht mehr ausreichend mit Sauerstoff versorgt wird, nimmt er Schaden und es entstehen Schmerzen in der Brust (Angina pectoris).
Besonders bei erhöhtem Sauerstoffbedarf des Herzens durch körperliche oder seelische Belastungen kommt es zu den Beschwerden. In manchen KHK-Fällen können die Schmerzen auch nur gering sein oder ganz ausbleiben.
Die typischen Angina pectoris-Schmerzen sind nur von kurzer Dauer. Sie enden innerhalb weniger Minuten in Ruhe oder durch Einnahme eines Nitro-Präparats. Bessern sich die Schmerzen nicht, deutet dies auf einen Herzinfarkt hin.
Die Ursache einer KHK ist in der Regel eine Arteriosklerose der Herzkranzgefäße. Zu den Risikofaktoren, welche die Koronare Herzkrankheit begünstigen, gehören erhöhte Blutfettwerte, Stress, Rauchen, Bewegungsmangel, Diabetes mellitus, Übergewicht und Bluthochdruck.
Die Koronare Herzkrankheit kann anhand der typischen Beschwerden erkannt werden; die endgültige Diagnose wird durch eine Herzkatheter-Untersuchung gestellt. Basis der Behandlung ist es, die Risikofaktoren auszuschalten. Darüber hinaus gibt es verschiedene Verfahren, um die Herzkranzgefäße zu dehnen, und Medikamente, um die Beschwerden zu lindern. Mit einer Bypassoperation am Herzen können verengte Gefäße durch ein Gefäßtransplantat überbrückt werden.
Zu den möglichen Folgen einer Koronaren Herzerkrankung gehören der Herzinfarkt, die Herzinsuffizienz, Herzrhythmusstörungen und der plötzliche Herztod.
Freitag, 21. November 2008
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